Eine Aktionsgruppe aus Klient*innen und Mitarbeitenden des Stephanuswerk Isny hat sich am diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion in der Isnyer Innenstadt beteiligt. Unter dem Motto „Wir sind 10 Millionen – Menschenrechte sind nicht verhandelbar!“ wurde ein starkes Zeichen für eine inklusive und barrierefreie Gesellschaft gesetzt.
Mit Informationsmaterialien, einer Mitmachaktion und Gesprächen vor Ort wurden Passanten für die Herausforderungen und Barrieren sensibilisiert, denen Menschen mit Behinderung im Alltag begegnen. Ein gemeinsames Foto mit dem Bürgermeister der Stadt Isny und zahlreichen Plakaten mit persönlichen Botschaften unterstrich die vielfältigen Anliegen und Forderungen nach mehr Teilhabe und Gleichberechtigung.
„Als Stephanuswerk ist es uns besonders wichtig, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gleichberechtigte Chancen zu bieten – sei es in der Ausbildung, im Berufsleben oder im gesellschaftlichen Miteinander“, betonte der Direktor des Stephanuswerks, Mario Dusemund, im Gespräch mit Bürgermeister Rainer Magenreuter. „Der Protesttag ist ein wertvoller Anlass, um auf bestehende Hürden aufmerksam zu machen und gemeinsam Lösungen anzustoßen.“
Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wird seit über 30 Jahren bundesweit begangen. Ziel ist es, Inklusion, Barrierefreiheit und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt zu rücken. Die Aktion in Isny war Teil der bundesweiten Kampagne, die von der Aktion Mensch unterstützt wird.
Weitere Informationen zu Veranstaltungen in ganz Deutschland gibt es unter: www.aktion-mensch.de/protesttag-5-mai
Bildunterschrift:
Rainer Magenreuter (Bürgermeister der Stadt Isny) und Mario Dusemund (Direktor des Stephanuswerks Isny) im Kreis der Aktionsgruppe des Stephanuswerks Isny.