Erfolgreicher Austausch zum Europäischen Aktionstag in Isny
Unter dem Motto „Inklusion ist kein Sparmodell“ hat das Stephanuswerk in Kooperation mit der Offenen Behinderten Arbeit (OBA) am Dienstag einen Aktionstag in der Isnyer Innenstadt veranstaltet. Die Innenstadt verwandelte sich dabei in einen lebendigen Ort der Begegnung für gesellschaftliche Teilhabe.
Der Infostand des Stephanuswerk entwickelte sich am Nachmittag zum Mittelpunkt des Geschehens. Besonders erfreulich war die Beteiligung der Politik und der Bürgerschaft: Bürgermeister Rainer Magenreuter sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um direkt vor Ort mit den Klientinnen und Klienten sowie den Mitarbeitenden des Stephanuswerk ins Gespräch zu kommen.
Kampagne gegen Kürzungspläne: Teilhabe ist Menschenrecht
Spontan in den Fokus des Infostandes gerückt, wurden die jüngst öffentlich gewordenen Kürzungspläne des Bundeskanzleramtes im Bereich der Eingliederungshilfe. Das Stephanuswerk positioniert sich im Zuge des Aktionstages entschieden gegen diesen drohenden sozialen Rückschritt. Im Rahmen der Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“ wird durch zahlreiche Träger, Einrichtungen und Menschen der Öffentlichkeit lautstark Protest gegen den Abbau sozialer Leistungen sowie Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen im Bereich der Eingliederungs-, Kinder- und Jugendhilfe formuliert.
Um diesen Forderungen im Kanzleramt Gehör zu verschaffen wurde eine dringende Petition gestartet. Die Unterstützung dieser Petition ist ein unverzichtbares Signal, um Menschen mit Beeinträchtigungen zu stärken und gesetzlich verankerte Rechte auf Teilhabe zu verteidigen.
„Inklusion darf nicht an der Kassenlage scheitern“ erklärt Mario Dusemund, Regionaldirektor des Stephanuswerk. „Jede Unterschrift ist ein klares Zeichen gegen die geplanten Kürzungen aus Berlin.“
